Wetter: sonnig bei etwas kühleren 12°C
Kulinarischer Höhepunkt: Köfte bei Sultanahmet Köfteci
Kultureller Höhepunkt: Besuch des Topkapi-Palastes
Zurückgelegte Kilometer: 11km ohner Topkapi und Zisterne
Gegen viertel vor elf ging es heute morgen nach einem guten Frühstück vom Hotel aus los Richtung Topkapi-Palast, vorbei an der Hagia Sofia, die montags geschlossen hat. Dort angekommen hieß es erstmal vor den Ticketschaltern anstehen, sodass wir nach einer dreiviertel Stunde Wartezeit erst um 12 Uhr den Palast betreten konnten. Insgesamt verbrachten wir die nächsten zweieinhalb Stunden in dieser ausgedehnten Palastanlage und besichtigten die Räumlichkeiten und Ausstellungen, die momentan gerade zugänglich sind. Doch auch hier durften wir nicht ungeduldig sein, da man vor den wichtigsten Räumen und Ausstellungsstücken, wie z.B. der Schatzkammer, wieder längere Zeit warten musste. Aber das Wetter war ja schön und wir hatten keine Eile, also störte es uns nicht allzu sehr. Besonders gut gefiel uns der vierte Hof, von dem man einen tollen Blick über die Stadt und auf das Wasser hat. Auch die beiden Pavillons hier sind sehr schön. Auf die Besichtigung des Harems verzichteten wir und sparten uns die weiteren 15€ Eintritt, stattdessen wollten wir noch die unter der Erde gelegene Yerebatan-Zisterne besichtigen, die noch aus römischer Zeit stammt. Auf Holzstegen läuft man hier über das Wasser, das stimmungsvoll angestrahlt wird. James Bond ruderte in „Liebesgrüße aus Moskau“ übrigens auch hier entlang. Außer vielen Säulen und Wasser, in dem zum Teil dicke Karpfen schwimmen, gibt es hier aber nicht viel zu sehen. Dennoch ist diese riesige unterirdische Halle recht eindrucksvoll und ein Besuch lohnt sich.
Anschließend gingen wir zum Hotel zurück, um dort eine kleine Pause einzulegen. Auf dem Weg gab es noch einen Snack auf die Hand, für Sebastian Döner, der hier in manchen Straßen nur einen Euro kostet und sehr lecker schmeckt, und für Anne ein Calamaris-Brötchen. Während Sebastian gerade ein kleines Nachmittagsschläfchen macht, schreibe ich an unserem Tagebuch. Gleich (gegen 18 Uhr) wollen wir Richtung Beyoglu-Viertel aufbrechen, wo es viele Kneipen, Cafés, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten gibt.
Unser Abendprogramm startete auf der Dachterrasse unseres Hotels, wo wir in der Abendsonne mit einem tollen Blick auf die Stadt ein Bier tranken, bevor wir uns auf den Weg zum Taksim-Platz machten, von dem die Istiklal Caddesi abgeht, die Haupteinkaufsstraße und Fußgängerzone ist, einzig die historische Straßenbahn darf hier verkehren. Als wir gegen acht diese Straße herunterliefen, war es so voll wie am letzten Samstag vor Weihnachten auf der Schildergasse. In den Quer- und Parallelstraßen gibt es jede Menge Kneipen und Restaurants, besonders sticht hier die Nevizade Sokak hervor, in der wirklich eine Kneipe neben der nächsten ist. Da diese eine recht schmale Gasse ist und vor jedem Lokal Heizstrahler angebracht sind, ist es auf der ganzen Straße recht warm, sodass alle draußen sitzen und dem Treiben zuschauen. So haben auch wir uns hier auf ein, zwei Bier niedergelassen. Danach aßen wir in einem Restaurant (Sultanahmet Köfteci) eine Portion Köfte mit Salat bzw. Pommes, die wirklich sehr gut waren. Direkt um die Ecke von diesem Restaurant liegt der Reggae-Club, den Sebasstian schon vorher herausgesucht hatte. Dieser ist auf fünf Etagen verteilt, in der obersten Etage ist der größte Raum, wo auch aufgelegt wurde und Videos (u.a. ein Summerjam-Video mit deutschem Untertitel) liefen. Leider war es sehr leer (insgesamt waren mit uns nur sechs Gäste da), da nur Freitag und Samstag Partys sind, dafür kostete aber auch das Bier nur die Hälfte des Wochenendtarifs und war daher richtig billig. Hier blieben wir eine Weile sitzen und tranken noch das ein oder andere Getränk, bevor wir uns auf den Nachhauseweg machten und gegen eins etwas angeschickert im Bett lagen.
Wetter: sehr sonnige 18°C
Kulinarischer Höhepunkt: Pistazienknuspertasche
Kultureller Höhepunkt: Spaziergang entlang der Promenade am Marmarameer
Zurückgelegte Kilometer: ca. 15km per pedes und hier, 2000 km per Flieger und 60 km mit Bus und Bahn
Eigentlich startete unsere Reise bereits am Freitagabend mit ein paar Abschiedsbierchen bei unseren Nachbarn, bevor Martin uns dann netterweise um Mitternacht zum Flughafen fuhr. Eigentlich wollten wir dort noch eine Kleinigkeit essen, aber leider hatte alles schon zu, sodass wir uns mit Hanutas begnügen mussten. Pünktlich um 1.55 Uhr hob der Flieger ab und wir landeten nach drei Stunden Flug, die ich dank des Biers überwiegend schlafend zugebracht habe, um 6 Uhr morgens Ortszeit in Istanbul. Da unsere Koffer die ersten beiden auf dem Band waren, konnten wir uns bald auf den Weg Richtung Innenstadt machen, nachdem wir als kleinen Snack die ersten türkischen „Zigarren“ mit Spinat genossen hatten. Leider stimmen die unserem Reiseführer angegebenen Taxipreise mit der Wirklichkeit nicht mehr überein – hier kostet der Liter Super sogar fast zweieinhalb Euro -, sodass wir doch den Bus zum Taksinplatz nahmen (6€ pro Person), von dort mit der Fünikulerbahn nach Kabatas und dann weiter mit der Straßenbahn zu „unserer“ Haltestelle Beyazit. Auf der Fahrt über die Galatabrücke und vorbei an der Hagia Sofia und der Blauen Moschee konnten wir schon einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen. Am Hotel angekommen mussten wir leider feststellen, dass unser Zimmer leider erst gegen elf Uhr bezugsfertig sein sollte, sodass wir gute zweieinhalb Stunden Zeit hatten, die nähere Umgebung zu erkunden. So gingen wir zunächst Richtung Blaue Moschee, die wir aber nur von außen in Augenschein nahmen und einmal umrundeten. Um die Uhrzeit war es noch angenehm leer, obwohl die ersten Busladungen langsam ankamen. Danach schauten wir uns noch die Hagia Sofia von außen an. Anschließend holte ich mir einen Kaffee, den wir gemütlich in der schon ziemlich warmen Sonne auf einer Parkbank sitzend tranken und den zunehmenden Trubel auf der Straße beobachteten. Zum Mittagessen war es leider noch etwas früh, also holten wir uns ein paar türkische Blätterteigtaschen mit diversen Füllungen und gingen zum Hotel zurück. Da das Zimmer aber immer noch nicht fertig war, setzten wir uns einfach an den Straßenrand in die Sonne, aßen unser Frühstück bzw. Mittagessen und bemitleideten die armen Lastenträger, die die Waren für die Läden in den umliegenden Straßen entweder auf dem Rücken oder auf einem Karren durch die steilen Gassen stemmten.
Als wir endlich in unser Zimmer konnten, war das Bett dann leider doch so verlockend, dass wir erstmal zwei, drei Stündchen schlafen mussten. Nach einer ausgiebigen Dusche wieder einigermaßen frisch genossen wir zunächst das Panorama Istanbuls von der Dachterrasse des Hotels aus, bevor wir uns zu einem ausgiebigen Spaziergang aufmachten. Von unserem Hotel hat man einen schönen Blick auf das Marmarameer und es sieht auch ganz nah aus. Also gingen wir bergab Richtung Süden. Je weiter wir uns von den Straßenbahnschienen entfernten, desto enger, steiler und schmutziger wurden die Straßen. Die Häuser sind zum Teil so baufällig, dass man sich wundert, dass sie einem Sturm überhaupt noch standhalten. Das Erstaunliche ist, dass die krassesten Bauruinen teilweise neben richtig ordentlichen Häusern stehen, die top gepflegt sind.
Irgendwann hatten wir dann endlich unseren Weg durch das Gewirr der kleinen verwinkelten Gässchen gefunden und waren auf die Promenade gestoßen, die am Marmarameer entlang führt. Auf dieser gingen wir immer weiter Richtung Osten, dann an den Mauern des Topkapi-Palasts entlang nach Norden und am Goldenen Horn zurück nach Westen bis zur Galatabrücke. Jetzt folgte der unangenehmere Teil unseres Spaziergangs, da es von dort aus eigentlich leider nur noch bergauf ging, und das zum Teil ganz schön steil. Wieder auf der Yeniceriler Cadessi angekommen wollten wir in einem kleinen einfachen Restaurant essen, das uns der liebe Minh empfohlen hat. Leider war die Schlange schon vor dem Laden so lang, das wir den Besuch auf einen anderen Tag verschieben mussten und stattdessen nebenan gegessen haben. Die Köfte und der Adana Kebap waren zwar sehr lecker, aber die Portionen etwas klein, sodass Sebastian nicht umhin konnte, sich endlich in einem der vielen Läden mit türkischen Süßwaren eine Art Blätterteigsandwich mit karamellisierten Pistazien gefüllt zu kaufen und genüsslich zu verspeisen. Gegen sieben waren wir wieder zurück am Hotel und wollten eigentlich noch ein Bier auf der Dachterrasse trinken, aber dann waren wir doch zu müde und zu platt, das Zimmer noch einmal zu verlassen. Die wenigen Stunden Schlaf und die fast 15 km, die wir heute gelaufen waren, machten sich jetzt doch bemerkbar. Also verbrachten wir den Abend im Bett mit einigen Folgen „Big Bang Theory“.
Jetzt sind wir erst wieder einen Monat aus dem wunderschönen Réunion zurück und schon kribbelt es bei uns beiden schon wieder. Bei aktuell -11°C ist das jedoch auch nicht sehr verwunderlich, da solche Temperaturen nur mit Neuschnee und entsprechendem Skigebiet Spaß machen.
Daher hatten wir auch eine Woche Urlaub mit unseren Boards Anfang April geplant. Leider konnten wir jedoch so kurzfristig keine Freunde überzeugen mitzufahren und alleine hatten wir dann auch keine Lust, da schließlich der schönste Part im Winterurlaub, dass gemeinsame Essen und Trinken auf der Hütte, mit mehreren dann doch schöner ist.
Also dachten wir uns, dass die letzte Städtreise nun auch schon etwas zurückliegt und überlegten welche Ziele in Frage kommen könnten. Letztendlich blieben Lissabon, Madrid und Istanbul übrig. Nach ein bisschen Recherche zu den Städten fiel unsere Wahl dann auf die viertbevölkerungsreichste Stadt (!!) der Welt: Istanbul.
Nun geht es also vom 31.03.2012 bis zum 06.04.2012 in die Türkei, geflogen wird von Köln mit Pegasus Airline und übernachten werden wir im Best Western The President Hotel direkt in der Altstadt, wenige Hundertmeter von der Blauen Moschee und Hagia Sophia entfernt. Somit ist fast alles wichtige vorbereiten. Jetzt müssen wir nur noch Eintrittskarten für ein Fußballspiel bekommen. An dem Wochenende haben leider nur Besiktas und Galatasary Heimspiele, Fenerbace mit dem erst 2011 eröffnetem Stadion spielt auswärts.
Der eigentlich geplante Sonnenaufgang, der in dem Tal besonders schön anzusehen sein soll, fiel dann leider ins Wasser, da es zu dem Zeitpunkt regnete und komplett wolkenverhangen war. Daher zog es die meisten dann wieder schnell ins Bett, so dass man bis zum geplanten Frühstück um 8.00 Uhr noch genügend Schlaf bekam. Da es Sebastian immer noch nicht besser ging, jedoch keine wirkliche Alternative zum langen Fußmarsch bestand außer einem teuren Helikopterflug, machten wir uns direkt nach dem Frühstück auf den Weg zum Gipfel, da das Zeitpolster bis zu unserem Rückflug auch nicht so riesig war. Die Betreiberin der Hütte hatte uns noch den Tipp gegeben, dass wir nicht denselben Weg zurück nehmen sollten, da dieser durch den Regen sehr rutschig wäre und zudem auch recht steil im Aufstieg. Daher führte uns die neue Strecke zunächst rund 5km zu dem kleinen Dorf „La Nouvelle“. Da der Weg trotzdem recht steil war und vor allem über teilweise sehr schmale Wege vorbei an tiefen Abgründen ging, war der Tipp dann doch nicht so gut, zumal der Aufstieg für Sebastian schon sehr anstrengend war und er zahlreiche Liter ausschwitzte. In dem kleinen Dorf auf ca. 1400 Meter angekommen erwartete uns von dort aus noch der ca. 5km lange Aufstieg zum Col des boeufs mit fast 600 Höhenmetern. Dieser war, auch ohne Fieber zu haben, sehr anstrengend, da er größtenteils über Stufen hochging, und kreuzte nach der Hälfte ungefähr den Weg, den wir schon als Hinweg genutzt hatten. Nach knapp vier Stunden Laufzeit insgesamt erreichten wir glücklich den Gipfel, wo uns Alice' Mutter, die den Aufstieg leichtfüßig wie eine Bergziege gemeistert hatte und die Schnellste war, schon in Empfang nahm. Der Schlussweg zum Auto wurde dann noch einmal etwas ungemütlich, da es durch dicke Wolken ging und leichter Regen hinzukam. Kurz nach uns kamen dann auch Daniela und Marcel am Parkplatz an, so dass wir spontan entschieden, mit den beiden schon einmal loszufahren, damit unsere Abreise nicht so hektisch würde, da sich der Weg bis nach St. Joseph noch ziemlich hinzieht und wir letztendlich fast drei Stunden für den Heimweg brauchten, auch weil wir auf den ersten Kilometer mit extremen Nebel zu kämpfen hatten. Perfekte Bedingungen für Annes erste Autofahrt auf Réunion.
Um kurz vor vier Uhr erreichten wir dann unsere Heimat der letzten zwölf Tage und packten schließlich unsere Koffer, machten uns frisch und genossen noch ein letztes Dodo, bevor wir uns auf die 1,5 Stündige Fahrt zum Flughafen machten, diesmal über die Westseite der Insel. Nachdem wir unseren Mietwagen nach insgesamt rund 1.400 Kilometer wieder bei AVIS abgegeben hatten, ging es zum Check-In bei CorsairFly. Aufgrund einer Panne an dem Gepäckband verzögerte sich dieser jedoch erheblich und als wir endlich an der Reihe waren, wurde uns dann auch noch mitgeteilt, dass unsere vor Monaten reservierten Plätze (mit viel Beinfreiheit) bereits vergeben seien. Leider brachte auch die folgende Diskussion nichts, so dass wir etwas verärgert in der nicht klimatisierten Wartehalle auf das Boarding warten mussten. Sebastian kaufte noch einen letzten Rum für seine Sammlung und als wir dann endlich das Flugzeug betreten konnten, stellten wir zu unser freudigen Überraschung fest, dass die neuen Plätze auch nicht schlecht waren und zumindest Sebastian seine Beine voll ausstrecken konnte. Pünktlich um 7.00 Uhr morgens, nach elf Stunden Flug, in Paris Orly gelandet, schlugen wir, nachdem wir unsere Koffer hatten, erst einmal wieder unsere Zelte im dortigen McDonald's auf, um so zwei Stunden bei kostenlosem Internet zu verbringen und uns anschließend auf den Weg zum Gare du Nord zu machen, wo wir dann pünktlich um 12.00 Uhr mit dem Thalys nach Köln fuhren.
Am Nachmittag des 07.01.2012 kamen wir dann nach einer anstrengenden Rückreise, aber dreizehn wunderschönen und sehr warmen Tagen an dem Startort unserer Reise an. Es war unser erster Trip auf die Südhalbkugel und auch der erste Sommerurlaub im Winter. Und es war rundum gelungen. Die Insel ist wunderschön und abwechslungsreich mit tollem Meer und super Wellen. Die Sonne ließ unseren sonst gewohnten Schnee dann auch schnell vergessen und es war mit Sicherheit nicht unser letzter warmer Winterurlaub. Die Gastfreundschaft und Organisation von Alice' Eltern ist der Wahnsinn und unsere komplette „Reisegruppe“ war einfach super entspannt und wir hatten riesig viel Spaß. Danke Alice, dass wir deine tolle Heimat besuchen durften.
Um halb 10 machten wir uns auf den Weg zu den Cascades grand galet. Um den größten Wasserfall zu erreichen, muss man zuvor waghalsige Serpentinen meistern, die zum Teil so steil waren, dass wir einmal sogar im ersten Gang nicht mehr anfahren konnten und uns erst wieder ein Stück zurückrollen lassen mussten, damit wir weiter den Berg hoch kamen. Am Wasserfall angekommen, der dem Rivière de Langevin zu verdanken ist, betrachteten wir diesen erstmal von oben, bevor wir uns an den in Flipflops doch an ein paar Stellen etwas abenteuerlichen Abstieg zu dem Becken, in dem der Wasserfall mündet, wagten, um dort eine Runde zu schwimmen. Das Wasser, das uns unten erwartete, war so kalt, dass einem das Atem schwerfiel und es sich wie tausend kleine Nadelstiche am ganzen Körper anfühlte.
Nachdem wir dann auch den Aufstieg wieder erfolgreich gemeistert hatten, fuhren wir weiter Richtung St. Philippe, wo man die beste Vanille der ganzen Insel, ehemals Ile Bourbon genannt, kaufen kann. Zunächst versuchten wir unser Glück im Jardin des parfums et d`éspices, wo man im Verkaufsraum etwas überteuerte Gewürze kaufen konnte, aber gegen eine Eintrittsgebühr auch den Garten besichtigen konnte, in dem sehr viele der einheimischen Pflanzen zu sehen waren, seien es Gewürze, Gemüse oder Obst. Da Sebastian, Robert und ich lieber an den Strand wollten, besuchten die anderen fünf den Garten ohne uns, während wir Richtung Vincendo fuhren. Auf dem Weg kauften wir noch Vanille an einem kleinen Stand, machten noch ein paar Stopps an schönen Aussichtspunkten, um für Robert noch ein paar neue Profilfotos zu machen, und aßen ein Sandwich américain in einer kleinen Bar direkt an der Straße. Danach nahmen wir noch den kleinen Abstecher zum Cap méchant, wo sich die Brandung wirklich beeindruckend an der Küste bricht. Hier wurden wir kurzzeitig von einer verrückten Alten verfolgt, die uns erklärte, dass wir vom Teufel besessen seien.
Als wir in Vincendo ankamen, erwarteten uns schon Daniela, Marcel und Minh an einer der Pickickbänke kurz vorm Strand, wo wir auf Joss, Alice und deren Mutter warteten, die das Essen und Getränke brachten. Heute gab es eine Art Eintopf mit Jackfruit und Garnelen bzw. geräuchertem Schweinefleisch. Nach einem Bierchen machten sich Seb, Robert und ich auf zum Strand. Leider war es so windig, dass man kaum am Strand liegen konnte. Also ging ich nur kurz ins Wasser, kämpfte mit den heute besonders heftigen Wellen und ließ mich nur kurz trocknen. Durch die häufigen Windböen fühlte ich mich nach fünf Minuten allerdings eher wie paniert, also kehrten wir schnell wieder zu den anderen zurück und legten uns etwas windgeschützter gemeinsam mit Joss und Minh auf die Wiese oberhalb der Steine, währenddessen waren die anderen drei zum Cap méchant gefahren. Kurz vor Sonnenuntergang fuhren wir nach Hause, wo wir nach einem guten Abendessen mit viel Salat den Abend mit Lieschenspielen verbrachten, während Marcel und Daniela von Alice und ihrer Mutter in die hohe Kunst des Dominospielens eingeführt wurden.